Die Geschichte der Mastertmühle

 

Bis etwa 1855 gab es in der Eifel zahlreiche Eisenhüttenbetriebe und die alten Kellergewölbe, über denen die jetzigen Gebäude errichtet wurden, deuten darauf hin, dass hier einmal ein anderes Gebäude gestanden hat, das mit dem Erzabbau zu tun gehabt haben muss. Reste von Brennöfen sind im Keller gut erkennbar.

Die ersten verfügbaren Dokumente zur Mastertmühle stammen aus dem Jahr 1832

1911 kaufte mein Großvater, Ernst Schenk, die Fabrik und das ihr gegenüberliegende Wohnhaus. Großvater verarbeitete Tierfelle. Zum Gerben wurde Lohe  benötigt, die in den Eichenwäldern ringsum zur Verfügung stand. Über dem jetzigen Eingangsbereich erhob sich einst der Lohmühlenturm. Schon lange vor dieser Zeit wurde bereits die Wasserkraft genutzt.

Zu Großvaters Zeit erzeugte sie Strom, womit die Mühlsteine, die die Lohe zerkleinerten, angetrieben wurden. Gleichzeitig richtete Großvater ein Sägewerk mit Holzhandlung ein, was sich ja anbot. Großvater Schenk war ein erfolgreicher Geschäftsmann, der 1922 leider viel zu früh verstarb. Für die Fabrik bedeutete dies im Laufe der Zeit viel Stillstand und Leerstand. Die Fabrik wurde so gut es ging, vermietet. Mühlenturm und Turbinenraum standen jahrzehntelang leer. 

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